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Düsseldorf, 01. März 2010
Michael Groschek zum Wechsel des Rüttgers-Vertrauten Boris Berger von der Staatskanzlei in die Parteizentrale der NRW-CDU

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Zum Wechsel des Rüttgers-Vertrauten Boris Berger von der Staatskanzlei in die Parteizentrale der NRW-CDU, erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Der Wechsel von Boris Berger in die CDU-Parteizentrale bedeutet für die Bürgerinnen und Bürger in NRW wenigstens in einer Hinsicht einen Fortschritt: Jetzt müssen die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht mehr für die Papiere, Strategien und Taktiken bezahlen, die Boris Berger für die NRW-CDU aus der Staatskanzlei heraus verfasst hat.

Boris Berger hat die Arbeit der CDU-Landeszentrale von der Staatskanzlei aus mitgelenkt. So hat Berger die systematische Videoüberwachung von Hannelore Kraft im Herbst letzten Jahres mitgesteuert und war in die Vorbereitung von Parteievents einbezogen, in denen Gespräche mit dem Ministerpräsidenten gegen hohe Geldzahlungen angeboten wurden. Das belegen an die Öffentlichkeit gelangte E-Mails zwischen Staatskanzlei und Parteizentrale. Dass es sich bei der Vermischung von Regierungs- und Parteiarbeit um einen Verfassungsbruch handelt, wurde von Jürgen Rüttgers eiskalt ignoriert.

Es ist bemerkenswert, dass Jürgen Rüttgers weiterhin einem Mitarbeiter vertraut, der für die aktuellen Skandale der CDU-NRW mitverantwortlich ist. Anscheinend ist die Abhängigkeit des Ministerpräsidenten von Boris Berger enorm. Ein im Internet veröffentlichtes Papier von Boris Berger aus dem Jahr 2005 belegt den großen Einfluss Boris Bergers auf den Ministerpräsidenten.

wir-in-nrw-blog:Bergers Strategiepapier entlarvt, wie Jürgen Rüttgers inszeniert wird

In diesem Papier schreibt der damals 32-jährige Berger auf, was Rüttgers tun müsse, um ein erfolgreicher Ministerpräsident zu sein. Das Papier zeigt auch: Der Versuch von Jürgen Rüttgers, sich als Kümmerer und Menschenfreund zu präsentieren, ist reine Inszenierung, die aus der Feder eines Mitarbeiters stammt. Mit dem Menschen und Politiker Jürgen Rüttgers hat dieses Image nichts zu tun.“

 

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